Einleitung

Der DATEV Erlöse Export exportiert Umsatzdaten im DATEV SELF oder im aktuellen DATEV CSV Format.


Dieses Format kann von vielen Buchhaltungsprogrammen verarbeitet werden.

Per Konfiguration kann man sich zwischen zwei Buchungsarten entscheiden:

  1. Buchen von Erlösen auf Debitoren Einzel- oder Sammelkonten (OPOS Verwaltung)
  2. Buchen von Erlösen direkt auf Geldkonten

Ein Export darf maximal ein einzelnes Jahr umfassen, wenn mehrere Jahre exportiert werden sollen, muss für jedes Jahr ein einzelner Export durchgeführt werden.


Allgemeine Konfiguration


Die Konfiguration wird unter "Einstellungen - Datenexporte - Datev-Erlösexport" vorgenommen.


Im Bereich Allgemeines müssen die DATEV Beraternummer, die Mandantennummer und die Länge der Nummern der Sachkonten festgelegt werden. Die Debitorenkonten haben dabei immer eine Stelle mehr als die Sachkonten.


Erlöskonten

Im Bereich Erlöskonten werden Konten für die einzelnen Erlösarten festgelegt. Die meisten Felder sind optional - ist kein Konto festgelegt, werden entsprechende Datensätze automatisch vom Export ausgeschlossen.

Erforderlich sind Angaben zum Erlöskonto für volle und ermäßigte Umsatzsteuer.  Es ist ratsam, alle Erlöskonten anzugeben, auch wenn bei dir aktuell nicht alle Fälle auftreten.

Bei den Erlöskonten für digitale Artikel und für im Inland nicht steuerbare Umsätze können auch Buchungsschlüssel angegeben werden.


Wenn Konten für einzele EU-Länder festgelegt werden, muss jedes Land separat aufgeführt werden. Die Auswahl "Europäische Union" ist hier nicht zulässig.




Debitorenkonten

Modus: Legt fest, ob Umsätze auf einzelne Debitorenkonten oder auf Sammelkonten gebucht werden sollen.

  • Sammelkonto: Das Sammelkonto muss angegeben werden - optional kann ein abweichendes Sammelkonto für einzelne Zahlarten angegeben werden (Bereich Sammelkonto pro Zahlart)
  • Kundennummer: Jeder Debitor erhält ein eigenes Konto. Es kann ein Basiskonto angegeben werden (z.B. 10000) auf dass die Kundennummer addiert wird, um das Debitorenkonto zu erhalten.


Belegtexte

Hier können die drei Belegtexte konfiguriert werden. Es stehen diverse Platzhalter zur Verfügung, um dynamische Inhalte aus dem Auftrag einzufügen.


Belegdatum

Über das Feld Belegdatum wird ausgewählt, welches Datum eines Auftrages als Belegdatum verwendet wird. Zur Auswahl stehen Zahldatum, Bestelldatum und Rechnungsdatum. Wird z.B. Rechnungsdatum gewählt, können nur Aufträge exportiert werden, die ein Rechnungsdatum haben. Bei der Erstellung der Datei muss für den Datumsbereich (siehe Erstellung der Datei) das hier ausgewählte Kriterium gewählt werden.


Konten pro Shop erhöhen

Mit Hilfe dieser Einstellung ist es möglich, die konfigurierten Konten nochmal pro Shop zu unterteilen. Ist hier z.B. 10 eingestellt und als Sammelkonto 10000, wird für Bestellungen aus dem zweiten Shop 10010 und für Bestellungen aus dem dritten Shop 10020 als Sammelkonto ermittelt.

Hinweis: Ist eine Bestellung auf Differenzbesteuerung eingestellt, kann sie nicht exportiert werden, weil die Aufteilung des Umsatzes nicht bekannt ist.


Zusatzinformationen:  


Verschiedene Daten werden als Zusatzinformationen in den Spalten: Zusatzinformationen - Art 1 ff ausgegeben:


"DistrCtryCode" - Das Land, aus dem Amazon bei FBA-Lieferungen liefert

"PaymentReference" - Die Payment-ID der zugehörigen (Paypal-)Zahlung



Erstellung der der Datei


Die Datei erstellst du über den Export-Button der Bestellübersicht - als Format muss "Datev-Erlösexport" ausgewählt werden. Für den Export kann ein Datumsbereich ausgewählt werden, als Kriterium (1) muss das gleiche Feld gewählt werden, welches als Datum für das Belegdatum festgelegt wurde. Wählt man ein anderes Kriterium und die Auswahl enthält Bestellungen, bei der dieses Feld keinen Inhalt hat, wird der Export mit einem Fehler abgebrochen.

(Wenn als Belgdatum das Rechnungsdatum gewählt ist, man aber die Datei für eine Datumsbereich nach dem Auftragsdatum erzeugt, können Datensätze betroffen sein, die kein Rechnungsdatum enthalten.)